Rom (dpa) - Nach dem Achtelfinal-Einzug in der Champions League ist Triple-Sieger Inter Mailand in der italienischen Fußball-Liga durchgestartet. Vier Tage nach dem 1:0-Sieg gegen Twente Enschede fegte der Titelverteidiger in der Serie A den FC Parma mit 5:2 vom Platz.

Trainer Rafael Benitez, dessen Job nach den Misserfolgen der vergangenen Wochen in Gefahr war, kann aufatmen. Dejan Stankovic war mit drei Treffern der umjubelte Inter-Star in San Siro. Die übrigen Treffer für die Mailänder erzielten Thiago Motta und Esteban Cambiasso. Am 14. Spieltag machte Inter (23 Punkte) damit Boden auf Spitzenreiter AC Mailand (30) und die allesamt sieglosen Verfolger Lazio Rom (27), Juventus Turin (24) und SSC Neapel (24) gut.

Inters Lokalrivale Milan hatte am Wochenende den fünften Sieg in Serie verpasst. Der Champions-League-Achtelfinalist kam über ein 1:1 (1:0) bei Sampdoria Genua nicht hinaus, führt aber weiterhin mit drei Punkten Vorsprung vor Lazio Rom, das gegen Catania ebenfalls 1:1 spielte. Der Brasilianer Robinho hatte die Mannschaft von Milan- Trainer Massimiliano Allegri in der 43. Minute in Führung gebracht; Giampaolo Pazzini rettete Genua mit dem Ausgleich in der 59. Minute einen Punkt.

Auch der Tabellendritte Juventus Turin erreichte gegen den AC Florenz nur ein 1:1. Die Gastgeber mussten nach dem frühen Eigentor von Abwehrspieler Marco Motta (4. Minute) sogar noch froh über die Punkteteilung sein. Simone Pepe gelang erst in der 82. Minute der Ausgleich. In der 88. Minute sah der eingewechselte Brasilianer Felipe aufseiten von Florenz die Rote Karte. Noch schlimmer erwischte es den SSC Neapel. Die Süditaliener verloren bei Udinese Calcio 1:3. Die Partie des FC Bologna gegen Chievo Verona wurde wegen starker Schneefälle abgesagt.