Brüssel (dpa) - Das hochverschuldete Irland soll Finanzhilfen der EU und des Internationalen Währungsfonds in Höhe von 85 Milliarden Euro erhalten. Das sehe ein Kompromisstext vor, der auf dem Tisch der EU-Finanzminister liege, berichteten Diplomaten in Brüssel am Rande eines Sondertreffens der obersten Kassenhüter. Der Text sei aber noch nicht endgültig beschlossen. Zugleich kommt die Debatte um einen dauerhaften Krisenmechanismus in der Eurozone voran. Dazu hat Kanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit anderen EU-Spitzen erste Vorschläge vorgelegt.