Auswärtiges Amt: Verwandte besuchten inhaftierte Deutsche im Iran

Berlin (dpa) - Die zwei seit elf Wochen im Iran inhaftierten Deutschen haben Besuch von ihren Familienangehörigen bekommen. Das Treffen habe in Täbris stattgefunden, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes der Nachrichtenagentur dpa. Außenminister Guido Westerwelle danke seinem iranischen Amtskollegen für seine Unterstützung. Die Bundesregierung dränge weiter auf die baldige Rückkehr der beiden Männer nach Deutschland. Die beiden Reporter waren am 10. Oktober bei Recherchen verhaftet worden.

Hartz-IV-Erhöhung wird erst Ende März überwiesen

Berlin (dpa) - Hartz-IV-Empfänger können wahrscheinlich erst Ende März mit mehr Geld rechnen. Arbeitsagentur-Vorstand Heinrich Alt sagte der «Bild»-Zeitung, der Bundesrat werde die höheren Hartz-IV- Regelsätze wohl erst am 11. Februar absegnen. Dann brauche die Bundesagentur für Arbeit bis Ende März, um das Geld rückwirkend ab Januar zu überweisen. Alt schlägt den Kommunen vor, Hartz-IV- Empfänger zum Räumen von Schnee einzusetzen. Verpflichten könne man die Arbeitslosen nicht. Wenn aber für Kaffee und Verpflegung gesorgt sei, würden viele helfen wollen, sagt Alt.

Grüne: Stromkunden zahlen zwei Milliarden Euro zu viel

Leipzig (dpa) - Stromkunden dürften im kommenden Jahr rund zwei Milliarden Euro zu viel zahlen. Das geht aus einer Studie der Grünen hervor, berichten mehrere Zeitungen. Demnach haben 570 Versorger Preiserhöhungen angekündigt. Diese begründeten sie mit der höheren Umlage für Erneuerbare Energien. Diese Mehrausgaben aber ließen sich laut Studie durch Einsparungen ausgleichen, die bisher nicht an die Verbraucher weitergegeben wurden. Hier werde ein Vorwand genutzt, um ungerechtfertigte Preiserhöhungen zu kaschieren, sagte Grünen- Fraktionsvize Bärbel Höhn der «Leipziger Volkszeitung».

SPD-Gesundheitsexperte: Unionspläne sind «Bettenkosmetik»