Leipzig (dpa) - Stromkunden dürften im kommenden Jahr rund zwei Milliarden Euro zu viel zahlen. Das geht aus einer Studie der Grünen hervor, berichten mehrere Zeitungen. Demnach haben 570 Versorger Preiserhöhungen angekündigt. Diese begründeten sie mit der höheren Umlage für Erneuerbare Energien. Diese Mehrausgaben aber ließen sich laut Studie durch Einsparungen ausgleichen, die bisher nicht an die Verbraucher weitergegeben wurden. Hier werde ein Vorwand genutzt, um ungerechtfertigte Preiserhöhungen zu kaschieren, sagte Grünen- Fraktionsvize Bärbel Höhn der «Leipziger Volkszeitung».