Berlin (dpa) - Die Sparvorgaben der Regierung hält der Bundeswehrverband angesichts der geplanten Bundeswehrreform für utopisch. Mit den Sparauflagen von 8,3 Milliarden Euro sei das nicht machbar, sagte der Bundesvorsitzende Ulrich Kirsch der dpa. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg will die Wehrpflicht aussetzen und die Truppe auf bis zu 185 000 Soldaten verkleinern. Die Schaffung eines Freiwilligendienstes wird nach Ansicht des Bundeswehrverbands zu hohen Mehrkosten führen, weil Anreize nötig seien. Das koste eine Milliarde Euro pro Jahr zusätzlich.