Paris (dpa) - Eine eigentlich elfstündige Bahnfahrt zwischen Straßburg und Nizza ist für etwa 600 Menschen zu einer 24-stündigen Odyssee geworden. Die französische Staatsbahn SNCF sprach von einer Verkettung unglücklicher Umstände. Der Nachtzug war am Sonntagabend um 21.30 Uhr planmäßig von Straßburg losgefahren, um nach etwa einer Stunde für einen Fahrerwechsel zu stoppen. Es war aber kein Fahrer vor Ort, dieser traf erst um 6.00 Uhr ein. Bei einem weiteren Stopp saß der Zug wegen eines Lokomotivwechsels weitere drei Stunden fest. Erst am Abend gegen 21.00 Uhr kamen die Passagiere in Nizza an.