Südafrika droht Vorrunden-Aus: 0:3 gegen Uruguay

Pretoria (dpa) - Südafrika muss als erster Gastgeber einer Fußball-Weltmeisterschaft den K.o. bereits nach der Vorrunde fürchten. Fünf Tage nach dem 1:1 im WM-Eröffnungsspiel gegen Mexiko verlor die «Bafana Bafana» am Mittwochabend ihr zweites Match der Gruppe A mit 0:3 (0:1) gegen Uruguay, das den ersten Sieg bei einer Endrunde seit dem 21. Juni 1990 feierte und nach dem Auftakt-0:0 mit nunmehr 4 Punkten klaren Kurs auf das Achtelfinale nahm. Vor 42 858 Zuschauern in Pretoria erzielten Torjäger Diego Forlan (24./80. Minute, Foulelfmeter) und Alvaro Pereira (90.+5) die Tore für die Südamerikaner. Südafrikas Torwart Itumeleng Khune sah wegen Foulspiels die Rote Karte (76.).

DFB-Team muss umplanen - Kein Training am Spielort

Erasmia/Port Elizabeth (dpa) - Die deutsche Nationalmannschaft muss kurzfristig ihre Vorbereitungen auf das zweite WM-Spiel gegen Serbien umstellen. Wegen des schlechten Zustandes des Rasens im Nelson Mandela Bay Stadium von Port Elizabeth kann das dort für Donnerstagmittag geplante Abschlusstraining nicht durchgeführt werden. Aus diesem Grund fliegt die DFB-Auswahl nun erst am späten Donnerstagnachmittag von Pretoria in den Spielort. Zuvor wird noch das letzte Training im Stadion in Atteridgeville abgehalten. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwochabend mit.

FIFA konkretisiert Vorwürfe wegen Marketing-Aktion

Johannesburg (dpa) - Die FIFA hat ihre Vorwürfe wegen einer aus ihrer Sicht illegalen Marketingaktion bei der Fußball-WM in Südafrika konkretisiert. Die jungen Frauen, die am Montag in Minikleidern mit Biermarken-Logo beim Spiel Niederlande gegen Dänemark für Aufsehen gesorgt hatten, sollen von zwei Holländerinnen in Südafrika gezielt angeworben worden sein. «In diesem Fall ist zutage getreten, dass mindestens zwei Koordinatoren aus den Niederlanden eingeflogen sind, um die verbotene Werbeaktion zu koordinieren - sie haben unschuldige einheimische Mädchen angeworben...», hieß es in einem Statement. Die Holländerinnen müssen sich wegen der Aktion vor Gericht verantworten.

Portugal legt Einspruch gegen Ronaldos «Gelb» ein