Washington (dpa) - BP-Chef Tony Hayward ist nach eigenen Angaben wegen der Ölpest am Golf von Mexiko «am Boden zerstört». Es tue ihm leid, dass die Katastrophe passiert sei, heißt es in einer Erklärung, die er für seinen Auftritt heute vor einem Kongressausschuss vorbereitet hat. Bereits zuvor hatte sich BP bereiterklärt, einen Treuhandfonds im Umfang von 20 Milliarden Dollar einzurichten: Aus diesem Topf sollen die Ölpest-Opfer entschädigt werden. Außerdem will BP 100 Millionen Dollar für Ölarbeiter bereitstellen, die durch die Katastrophe arbeitslos geworden sind.