Musik Tegan and Sara begeistern in FrankfurtSeite 2/2
Die zwei sind Stil-Ikonen bei vielen Lesben. Tegan meint: «Ich denke, wir haben ein sehr attraktives Publikum, jeder sieht sehr cool aus, ich gucke manchmal und denke: So eine Jacke will ich auch. Wir beeinflussen unser Publikum, aber unser Publikum beeinflusst auch uns.» Ihre Anhänger hegen und pflegen die beiden, die seit dem Jahr 2000 fast ununterbrochen touren und nie eine Radio-Band waren, vor allem über das Internet: Sie schreiben zum Beispiel Tour-Blogs, sind auf Facebook, MySpace und bei Twitter aktiv.
In den Tagen vor der Station in Frankfurt holte Tegan via Twitter zunächst Ausgeh-Tipps ein. Nach dem Konzert schrieb sie: «Danke Frankfurt! You were amazing tonight! The cheering, the clapping, the singing! WE HAD SO MUCH FUN!!!!!»
Entdeckt wurden Tegan and Sara, die beide singen, Keyboard und Gitarre spielen, von keinem Geringeren als Neil Young und seinem Manager. Ihr Musikstil ist ein Mix aus Indie, Pop, Rock, Alternative und Electronic. Die frühen Werke klingen oft akustisch, fast folkig. Die letzten Alben «The Con» und nun «Saithood» sind härter und elektronischer. Die Keyboard-Einflüsse haben sie sich bei Vorbildern wie David Bowie oder den Smashing Pumpkins abgeguckt, wie Sara sagt.
Den Charme ihrer Auftritte macht auch aus, dass sie minutenlang einfach nur irgendetwas daherreden - meist sehr unterhaltsam. Sara berichtete am Montagabend, dass sie als Kind nie eine politische Sängerin werden wollte und auch nicht so coole Vorbilder wie David Bowie gehabt habe: «Ich wollte ein Popstar sein: Ich wollte Phil Collins sein. Ich wollte so tanzen wie er und so eine Glatze wie er.»
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- Datum 22.06.2010 - 12:50 Uhr
- Quelle dpa
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