NEW YORK (dpa-AFX) - Dank abnehmender Sorgen über die Refinanzierung der Banken hat sich der Euro <EURUS.FX1> am Donnerstag sukzessive nach oben gehangelt. Auch enttäuschende US-Konjunkturdaten im Einklang mit negativen Wirtschaftssignalen aus China stützten die europäische Gemeinschaftswährung im V ergleich zum US-Dollar. Beim Tageshoch bei 1,2486 Dollar nahm der Euro sogar die Marke von 1,25 Dollar ins Visier, die er seit fünf Wochen nicht mehr hatte überwinden können. Zuletzt kostete er 1,2474 Dollar. Am Mittag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,2328 (Mittwoch: 1,2271) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8112 (0,8149) Euro.

Marktanalyst Omer Esiner von Commonwealth Foreign Exchange verwies auch auf eine erfolgreiche Auktion spanischer Staatsanleihen, nachdem die Ratingagentur Moody's am Mittwoch eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit Spaniens angedroht hatte. "Die Versteigerung und die unerwartet geringe Nachfrage nach kurz laufenden Krediten von der Europäischen Zentralbank (EZB) haben die Liquiditätssorgen beschwichtigt und den Euro gestützt", so der Experte.