Río de Janeiro (dpa) - Etwa 300 brasilianische Ureinwohner haben ein im Bau befindliches Wasserkraftwerk besetzt und fünf Manager als Geiseln genommen. Die Mitglieder verschiedener Indiovölker waren mit Pfeil und Bogen bewaffnet. Sie forderten eine Millionenentschädigung, weil eine ihrer Begräbnisstätten zerstört worden sei, berichteten nationale Medien. Das verantwortliche Unternehmen EAPSA zeigte sich «überrascht». Das Werk beeinflusse den Lebensraum der Ureinwohner nicht, da es weit von dem nächstgelegenen Reservat entfernt sei.