Duisburg (dpa) - Nach der Loveparade-Katastrophe mit 20 Toten tauchen immer neue Ungereimtheiten auf. Die offizielle Genehmigung der Bauaufsicht der Stadt Duisburg für die Mega-Veranstaltung lag der Polizei nach Informationen der FDP in Nordrhein-Westfalen erst am Tag nach dem Unglück vor.

Entsprechend zitierte Radio Erft (Köln) am Dienstag den innenpolitischen Sprecher der FDP-Fraktion, Horst Engel. Engel habe demnach diese Information von Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD ) erhalten. «Die Genehmigung der Bauaufsicht, der Bauverordnung, der Bauverwaltung der Stadt Duisburg ist vom 21. Juli. Und die hat erst die Polizei erreicht am Sonntag, also (...) direkt nach der Veranstaltung.»