Duisburg (dpa) - Nach dem Desaster bei der Duisburger Loveparade schieben die Beteiligten zunehmend die Schuld hin und her. Im Zentrum heftiger Kritik steht Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland. Einen Rücktritt lehnte der CDU-Politiker bisher allerdings ab. Laut «Süddeutscher Zeitung» hatte die Polizei in Duisburg bereits früh Bedenken am Sicherheitskonzept geäußert. Damit sei die Polizei aber auf politischen Widerstand gestoßen. Inzwischen stieg die Zahl der Todesopfer auf 20.