Maschinenbau MAN spürt Erholung der NutzfahrzeugmärkteSeite 2/2
Nach Steuern hatte der Konzern auch wegen Abschreibungen auf seine Beteiligung am schwedischen Konkurrenten Scania und der Kosten für die Korruptionsaffäre einen Verlust von 258 Millionen Euro verbucht.
In den ersten sechs Monaten 2010 kletterte der Konzernumsatz verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf rund 6,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis lag mit 404 Millionen Euro um fast zwei Drittel über dem des ersten Halbjahrs 2009. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 200 Millionen Euro, 8 Millionen weniger als vor einem Jahr.
Damals waren allerdings unter anderem 125 Millionen Euro für den Verkauf der Anteile der früheren Tochter Ferrostaal im Nachsteuerergebnis enthalten, wie MAN mitteilte.
Nach oben entwickelte sich in den vergangenen drei Monaten auch der Auftragseingang: Im zweiten Vierteljahr verbuchte der Konzern Aufträge in Höhe von rund 3,7 Milliarden Euro, 6 Prozent mehr als im ersten Quartal. Verglichen mit dem krisenbedingt schwachen Vorjahresquartal waren es 64 Prozent mehr. «Vor allem die stetige Aufwärtsentwicklung bei MAN Nutzfahrzeuge stützt unsere Erwartungen einer nachhaltigen positiven Entwicklung», sagte Pachta-Reyhofen.
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- Datum 29.07.2010 - 14:54 Uhr
- Quelle dpa
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