Leichtathletik Nächster Traumtag: Medaillen-Quartett für den DLVSeite 2/2

Marta Dominguez gewann mit Silber die erste Medaille für Gastgeber Spanien, musste sich im Finale über 3000 Meter Hindernis aber der Russin Julia Zarudnewa geschlagen geben. Über 400 Meter gab es sogar einen russischen Dreifachsieg: Tatjana Firowa gewann in der europäischen Jahresbestzeit von 49,89 Sekunden vor Ksenija Ustalowa und Antonia Kriwoschapka. Der Brite Andy Turner siegte über 110 Meter Hürden. Alexander John (Leipzig) wurde im Endlauf Achter und Letzter.

Hochspringerin Ariane Friedrich (Frankfurt) übersprang in der Qualifikation 1,90 sowie die geforderten 1,92 Meter und blieb auf dem Weg ins Finale genauso ohne Fehlversuch wie Weltmeisterin Blanka Vlasic (Kroatien). «Jetzt kann ich am Sonntag angreifen», sagte die WM-Dritte. Hürdensprinterin Carolin Nytra (Bremen) wurde nach 12,89 Sekunden zwar nur Zweite ihres Vorlaufs, erreichte aber genauso das Halbfinale wie Nadine Hildebrand (Stuttgart) und Cindy Roleder (Leipzig). «Ich habe versucht, nichts zu riskieren. Mein Ziel war und ist eine Medaille», sagte Nytra.

Beim Sieg des Franzosen Yohan Diniz im 50 Kilometer Gehen belegte der Berliner André Höhne den siebten Platz und war darüber «extrem glücklich». Der 32-Jährige hatte mit Magenproblemen zu kämpfen. «Aber ich habe gezeigt, dass ich zur Weltspitze gehöre», meinte er stolz.

 
  • Quelle dpa
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