Moskau (dpa) - Tausende Einsatzkräfte kämpfen in Russland weiter gegen die schweren Waldbrände. Sie wollen vor allem verhindern, dass die Flammen auf Atomanlagen und radioaktiv verseuchte Gebiete übergreifen. In der Ural-Stadt Osersk, wo die große atomare Wiederaufbereitungsanlage Majak liegt, ist heute eine Krisensitzung geplant. Die Region befindet sich wegen der nahen Brände im Ausnahmezustand. Die Feuerwalze nähert sich nach Angaben russischer Behörden immer wieder bedrohlich den Atomanlagen des Landes.