Peking (dpa) - Zwei Tage nach den schweren Erdrutschen im Nordwesten Chinas werden noch immer mehr als 1100 Menschen vermisst. Im besonders schwer betroffenen Bezirk Zhouqu wird in Trümmern und Geröll weiter nach Überlebenden gesucht. Die Zahl der Toten stieg inzwischen auf 337. Nach heftigen Regenfällen waren am Sonntag im tibetischen Teil der Provinz Gansu mehrere Erdrutsche niedergegangen. Dadurch war auch ein Fluss aufgestaut worden. Die Wasser- und Schlammmassen waren schließlich ins Tal gestürzt.