Berlin (dpa) - Der Internetpranger für freikommende Schwerverbrecher ist vom Tisch - Bundesinnenminister Thomas de Maizière setzt beim Schutz der Bevölkerung weiter auf eine Unterbringung in speziellen Einrichtungen. Er sagte am Morgen im ZDF, die von ihm vorgeschlagene Sicherungsunterbringung sei kein Gefängnis und keine Psychiatrie, sondern eine sichere Unterbringung. Die elektronische Fußfessel, die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bevorzugt, hält er nicht für wirksam: Sie zeige nur an, wo sich ein Entlassener aufhalte, nicht, was er tue.