Duisburg (dpa) - Erstmals hat ein Verantwortlicher der Duisburger Loveparade öffentlich Fehler eingeräumt. Er hätte dringlicher auf die Probleme hinweisen müssen, sagte der Psychologe Carsten Walter in einem Interview mit dem «Spiegel». Walter sollte während der Veranstaltung als sogenannter Crowd-Manager die Besucherströme auf dem Veranstaltungsgelände regulieren. Schon Stunden bevor die 21 Opfer von den Menschenmassen erdrückt wurden, habe er das Gefühl gehabt, dass bei der Veranstaltung etwas schieflaufe, sagte Walter.