Singapur (dpa) - Noch sind fünf Rennen in der spannendsten Saison der Formel-1-Geschichte zu fahren. dpa stellt die Strecken vor, auf denen die Titelentscheidung fallen wird und welches Team auf welchem Kurs Vorteile hat.

GP Singapur (26. September): Das einzige Nachtrennen im Formel-1-Kalender. Der 5,073 Kilometer lange Straßenkurs hat 23 Kurven, viele von ihnen sind sehr eng. Es wird viel Abtrieb benötigt. Das kommt Red Bull mit seinen Fahrern Mark Webber und Sebastian Vettel entgegen. Auch Ferrari und Fernando Alonso rechnen sich Chancen aus. McLaren mit Vorjahressieger Lewis Hamilton und Jenson Button könnte sich schwer tun. Spannend wird es, sollte es regnen.

GP Japan (Suzuka, 10.Oktober): Mit seinen vielen schnellen Kurven sei der Kurs «wie gemalt» für Red Bull, sagt Sebastian Vettel. McLaren tut sich auf Strecken mit dieser Charaktertistik schwer.

GP Südkorea (Yeongam, 24. Oktober):  Premiere in Südkorea: Vettel bezeichnet den neuerbauten Kurs als «sehr gut» für Red Bull. Die Streckenführung ist flüssig. Das spricht für die Red-Bull-Männer Vettel und Webber.

GP Brasilien (Interlagos, 7. November): Enge Kurven, lange Geraden: Red Bulls Vorteile in den Kurven könnte McLaren mit seinem Geschwindigkeitsplus auf den geraden Passagen ausgleichen. Ausgang offen.

GP Abu Dhabi (14. November):  Die Premiere im vergangenen Jahr hatte Vettel gewonnen. Insofern eine Strecke, auf der sich Red Bull erneut etwas ausrechnen kann. Doch auch Ferrari und Alonso haben gute Siegchancen.