Gröditz (dpa) - Im Tarifkonflikt der ostdeutschen Stahlindustrie hat es am Morgen einen ersten Warnstreik gegeben. Die IG Metall hatte die Mitarbeiter der Schmiede- und Elektrostahlwerke im sächsischen Gröditz zu einer Protestkundgebung aufgerufen. Etwa 300 Beschäftigte legten nach Gewerkschaftsangaben für zwei Stunden die Arbeit nieder. Die IG Metall fordert für die 8000 Beschäftigten in Ostdeutschland sechs Prozent mehr Lohn. Einen neuen Verhandlungstermin mit den Arbeitgebern gibt es noch nicht. Morgen sollen die Warnstreiks auch auf Brandenburg ausgeweitet werden.