Berlin (dpa) - Das Bangen um die Zukunft der Warenhauskette Karstadt begann im Juni 2009. Damals stellte der Handels- und Touristikkonzern Arcandor für sich und die Töchter Karstadt Warenhaus GmbH, Primondo GmbH und Quelle GmbH einen Insolvenzantrag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit. Ein Rückblick:

1. September 2009: Für die wichtigsten Arcandor-Gesellschaften - darunter die Karstadt Warenhaus GmbH - wird das Insolvenzverfahren eröffnet.

10. November: Gläubiger geben grünes Licht für den Verkauf von Karstadt an einen Investor. Dennoch stehen harte Einschnitte bevor.

1. Dezember: Zehn Karstadt-Standorte mit teils mehreren Häusern sollen nach Angaben der Insolvenzverwaltung geschlossen werden. Etwa 1200 Mitarbeiter sind betroffen.

15. März 2010: Beim Essener Amtsgericht wird ein Insolvenzplan vorgelegt. Am 12. April stimmen die Gläubiger dem Plan zu.

23. April: Als erster Interessent legt der Finanzinvestor Triton ein Angebot für Karstadt vor.

21. Mai: Es wird bekannt, dass die vom Privatinvestor Nicolas Berggruen gesteuerte Investmentgesellschaft Berggruen Holdings sämtliche Karstadt-Geschäftsaktivitäten übernehmen will.