Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das Unrecht des Mauerbaus vor 50 Jahren als weltweite Mahnung bezeichnet, für Freiheit und Demokratie zu kämpfen. «Wir dürfen den 13. August 1961 und das Leid, das er über Millionen von Menschen gebracht hat, nie vergessen.»

Das Unrecht des Mauerbaus mahnt uns bis heute, bei uns zu Hause und weltweit für Freiheit, Demokratie und Bürgerrechte einzutreten», sagte Merkel am Samstag der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Der Mauerfall 28 Jahre später sei für sie persönlich ein Erlebnis gewesen, das sie immer leiten werde.

Die CDU-Vorsitzende sagte: «Ich selbst, die ich 1961 sieben Jahre alt war, erinnere mich des Schreckens, den der Mauerbau auch in meiner Familie auslöste. Auch wir wurden gewaltsam von Tanten und Großeltern getrennt. Umso unvergesslicher bleibt mir, wie glücklich der Fall dieses entsetzlichen Bauwerkes uns Deutsche 1989 schließlich gemacht hat. Dieses Erlebnis hat meinem und Millionen von Leben eine Wendung zum Guten gegeben. Es wird mich immer leiten.»