Kaum Zwischenfälle - massive Polizeipräsenz in Großbritannien

London (dpa) - Die massive Polizeipräsenz in Großbritannien und heftiger Regen haben offensichtlich Wirkung gezeigt. In der Nacht wurden zunächst kaum Zwischenfälle registriert. Bereits in der Nacht zum Mittwoch war es in London verhältnismäßig ruhiggeblieben. Dafür hatte sich die Gewalt aber in anderen Städten fortgesetzt, darunter Manchester und Liverpool. Erste Randalierer wurden zu Haftstrafen verurteilt. Der britische Premier David Cameron kündigte nochmals eine harte Hand der Polizei an. Erstmals könnten in Großbritannien auch außerhalb Nordirlands Wasserwerfer eingesetzt werden.

Bahn und SPD zerreißen Geißler-Vorschlag

Stuttgart (dpa) - Ein Kompromiss im Streit um Stuttgart 21 rückt in weite Ferne. Die Deutsche Bahn ist gegen den Vorschlag von Stuttgart-21-Schlichter Heiner Geißler für eine Kombilösung aus Kopf- und Tiefbahnhof. Nach eigener Kalkulation der Bahn würden gegen den Geißler-Vorschlag allein Kosten in Höhe von 5,2 Milliarden Euro sprechen. Das läge mehr als eine Milliarde Euro über der Kalkulation für Stuttgart 21. Die SPD hält die Idee im Gegensatz zum grünen Koalitionspartner für tot. Die Spitzen der grün-roten Koalition wollen sich morgen auf das weitere Vorgehen verständigen.

Westen erwägt vor UN «weitergehendere Schritte» gegen Syrien

New York (dpa) - In der vergangenen Woche hat der UN-Sicherheitsrat die Gewalt gegen Demonstranten in Syrien einstimmig verurteilt - der Ruf verhallte ungehört in Damaskus. Jetzt fordern die europäischen Botschafter, darunter der deutsche und der französische, eine härtere Gangart. Die Vereinten Nationen gehen inzwischen von 2000 toten Zivilisten seit Beginn der Unruhen im März aus. Weitere 3000 Menschen seien verschwunden. Die Nachrichten über die Gewalt gegen die Oppositionellen seien «entsetzlich», sagt Großbritanniens Vize-Botschafter Philip Parham.

Kritik an Norwegens Polizei - Trauerfeier für Jugendliche auf Utøya