NEW YORK - (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro <EURUS.FX1> hat am Freitag im Zuge einer Erholung an den Aktienmärkten leicht zugelegt. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,4235 US-Dollar. Zuvor hatte der Euro ein Tageshoch bei 1,4291 Dollar erreicht, bevor unerwartet schlechte Konjunkturdaten aus den USA für einen kleinen Dämpfer sorgten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,4250 (Donnerstag: 1,4143) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7018 (Donnerstag: 0,7071) Euro.

In den USA hatte sich das Konsumklima der Universität Michigan im August überraschend stark eingetrübt. In der Regel leidet der Euro unter einer schlechteren Börsenstimmung, während steigende Aktienkurse stützend wirken.

"An den Devisenmärkten ist nach einer turbulenten Handelswoche etwas Ruhe eingekehrt und bei den Anlegern ist ein leichtes Aufatmen zu beobachten", beschrieb die Devisenexpertin Antje Praefcke von der Commerzbank den Handel. Die Börsen hätten sich kurz vor dem Wochenende etwas stabilisiert. "Die Anleger wollen jetzt offenbar eine Erholung sehen", sagte die Expertin.

Ein anderer Marktbeobachter sagte: "Zum Ende der Woche hin hat sich die Stimmung der Anleger gegenüber dem Euro etwas verbessert." Allerdings sei ein Ende der Flucht der Investoren in die als relativ sicher geltenden Währungen US-Dollar und Schweizer Franken noch nicht erkennbar.