Erfurt (dpa) - Mit einer Mahnwache haben Missbrauchsopfer am Rande des Papstbesuches auf die mangelnde Aufklärung sexueller Übergriffe durch katholische Priester aufmerksam gemacht. Seit dem Skandal im vergangenen Jahr habe sich nichts geändert, sagte Teilnehmer Wilfried Fesselmann. Er selbst wurde nach eigenen Angaben im Alter von elf Jahren missbraucht. Der Prediger sei lediglich vom Papst versetzt worden. Damit sei die Sache für die Kirche erledigt gewesen. Er habe den Papst um ein persönliches Gespräch gebeten.