Erfurt (dpa) - Papst Benedikt XVI. hat der Forderung nach schnellen Fortschritten in der Ökumene eine Absage erteilt. Beim Gespräch mit Vertretern der Evangelischen Kirche in Erfurt ging der Papst nicht auf den Wunsch kirchlicher Reformgruppen ein, gemeinsame Eucharistiefeiern von Katholiken und Protestanten zuzulassen. Stattdessen verwies er darauf, dass der christliche Glaube in Deutschland immer mehr an den Rand gedrängt werde. Die Bewahrung des Glaubens sei die wichtigste gemeinsame Aufgabe der getrennten christlichen Konfessionen.