Freiburg (dpa) - Papst Benedikt XVI. hat zum Abschluss seines Deutschlandbesuchs eine radikale Neuausrichtung der katholischen Kirche gefordert. Er stellte die Zusammenarbeit mit dem Staat infrage. Die Kirche dürfe sich nicht der Gegenwart anpassen, sondern müsse mehr auf Distanz zur Gesellschaft gehen und sich von der «Weltlichkeit der Welt» lösen, forderte der 84-Jährige in Freiburg. In anderen Reden und Predigten verlangte er am Wochenende von den Gläubigen Treue zu Rom. Am Abend flog Benedikt nach Rom zurück.