Freiburg (dpa) - Freiburgs Erzbischof Robert Zollitsch ist sicher, dass der Papst nichts gegen die deutsche Kirchensteuer einzuwenden hat. Auch den Religionsunterricht an Schulen sieht er nicht infrage gestellt. Bei seiner Mahnung, staatliche Privilegien aufzugeben, sei es Benedikt XVI. nicht um konkrete Regelungen in Deutschland gegangen, sagte Zollitsch. Der Papst habe mahnen wollen, dass sich die Kirche nicht auf Privilegien wie der Erhebung von Kirchensteuern oder dem Religionsunterricht an staatlichen Schulen ausruhen dürfe.