Berlin (dpa) - Außenminister Guido Westerwelle hat die EU zu einer einheitlichen Linie im Nahost-Konflikt aufgefordert. Dabei geht es ihm vor allem um die europäische Position zum Streben der Palästinenser nach einem eigenen Staat. Die Europäer sollten mit einer Stimme sprechen, sagte Westerwelle in der ARD. Das sei in dieser Woche am Ende auch gelungen. Frankreichs Präsident Sarkozy war zunächst vorgeprescht und hatte in der UN-Generalversammlung den Verhandlungsfahrplan des Nahostquartetts frühzeitig vorgestellt. Dies stieß auf den Unmut der Partnerländer.