Frankfurt (dpa) - Negative Vorgaben aus Übersee haben den deutschen Aktienmarkt zum Wochenstart deutlich belastet. Der Dax verlor am Montag im frühen Handel 2,49 Prozent auf 5401 Punkte.

Damit knüpfte er an seine sehr schwache Entwicklung vom vergangenen Freitag an und näherte sich wieder bedrohlich seinem August-Tief bei 5345 Punkten, wo er den niedrigsten Stand seit November 2009 markiert hatte. Die volatile Vorwoche hatte der deutsche Leitindex per saldo fast unverändert abgeschlossen. Der MDax der mittelgroßen Werte büßte am Montagmorgen 2,78 Prozent auf 8592 Punkte ein und der Technologiewerte-Index TecDax sackte um 2,45 Prozent auf 711 Punkte ab.

Die Aktien der Deutschen Bank gaben als schwächster Dax-Wert 5,46 Prozent auf 24,600 Euro ab. Wie erwartet muss sich der deutsche Branchenprimus für missglückte Hypotheken-Geschäfte in den USA zu Zeiten der Finanzkrise verantworten.

Hinzu kommt ein Bericht der «Financial Times», demzufolge nun auch in Großbritannien die Behörden eine Transaktion der Deutschen Bank untersuchen und klagen könnten. Für die Aktien der Commerzbank ging es im Kielwasser dieser Entwicklung um 4,32 Prozent auf 1,838 Euro bergab. Die Aktien von BASF wurden laut Händlern von einer Prognosesenkung des Schweizer Konkurrenten Clariant belastet und büßten 3,02 Prozent auf 45,605 Euro ein.