Berlin (dpa) - Im März 2002 sprengt sich der Palästinenser Shadi Tobassi in einem Restaurant in Haifa, Israel in die Luft. 15 weitere Menschen reißt der 24-Jährige mit in den Tod.

Unter den Opfern befindet sich auch der Israeli Dov Chernobroda, Pazifist und Humanist, der sich für eine Verständigung zwischen Palästinensern und Israelis eingesetzt hatte. Acht Jahre nach dem Anschlag treffen Jule Ott und Stephanie Bürger für ihre Dokumentation die Witwe von Dov Chernobroda: Sie möchte die Angehörigen des Attentäters in den besetzten Gebieten besuchen. Wie sich die Familie des Attentäters und Chernobrodas Witwe allmählich näher kommen, davon erzählen die jungen deutschen Regisseurinnen in ihrem Erstlingswerk.

(Nach der Stille, D/Palästina 2011, 82 Min., FSK o.A., von Jule Ott und Stephanie Bürger)

«Nach der Stille»