Los Angeles (dpa) - Das für wenig Geld produzierte Rassendrama «The Help» räumt an den nordamerikanischen Kinokassen weiter ab. Zum dritten Mal in Folge belegte der Film mit Emma Stone («Superbad», «Einfach zu haben») am Wochenende den ersten Platz der Charts.

Nach ersten Studioschätzungen brachte das 60er-Jahre-Drama von Freitag bis Sonntag weitere 14,2 Millionen Dollar (rund 10 Millionen Euro) ein. «The Help» basiert auf dem 2009 erschienenen gleichnamigen Südstaaten-Roman von Kathryn Stockett, der in Deutschland als «Gute Geister» erschien. Im Dezember kommt der Film in die deutschen Kinos.

Als Neueinsteiger konnte sich der Agenten-Thriller «Eine offene Rechnung» mit rund 9,7 Millionen Dollar den zweiten Platz sichern. Helen Mirren («The Queen») glänzt darin als israelische Geheimdienstlerin, die nach vielen Jahren die verpatzte Jagd auf einen Nazi-Kriegsverbrecher neu aufnehmen muss. Der Streifen unter der Regie von John Madden («Shakespeare in Love») kommt am 22. September in die deutschen Kinos.

Die beiden Horror-Neulinge «Shark Night 3D» und «Apollo 18» lieferten sich mit geschätzten Einnahmen von je 8,6 Millionen Dollar ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Rang drei und vier. Die endgültigen Zahlen wurden zu Wochenbeginn erwartet. «Shark Night 3D» (deutscher Kinostart im Dezember) liefert junge Urlauber an einem abgelegenen See blutrünstigen Haien aus. «Apollo 18» handelt von einer geheimen Raumfahrtmission. Kinogänger in Deutschland können das Gruselabenteuer ab Mitte Oktober sehen.

Der Dauerbrenner «Planet der Affen: Prevolution» konnte sich mit weiteren 7,8 Millionen Dollar den fünften Platz sichern. In den vergangenen Wochen kassierte der Science-Fiction-Streifen allein in den USA schon mehr als 160 Millionen Dollar ab.

Hollywood Reporter-Bericht