Berlin (dpa) - Einer der Folgen des demografischen Wandels ist die Häufung der Demenzerkrankung. Betroffene wie Angehörige stellt die Krankheit vor große Herausforderungen, vor der richtigen Behandlung steht meist ein schmerzlicher Prozess des Akzeptierens.

Andreas Kannengießer stellt sich in seinem Film «Vergiss dein Ende» dieser Thematik und beleuchtet mit dem Demenzkranken Klaus und seiner ihn pflegenden Frau Hannelore das Schicksal einer Familie. Mit subtiler Melancholie und einem großen Schauspieleraufgebot vermag der Film zu überzeugen.

(Vergiss dein Ende, Deutschland 2011, 94 Minuten, FSK ab 12, von Andreas Kannengießer, mit Renate Krößner, Dieter Mann, Hermann Beyer)

«Vergiss dein Ende»