Berlin (dpa) - Mit der Ratesendung «Wer wird Millionär?» bei RTL wurde Günther Jauch zum Quotenstar des Fernsehens. Jetzt hofft die ARD, dass der 55-Jährige auch in seiner neuen Rolle als Polit-Talker beim Publikum bestens ankommt. Vor der ersten Sendung am 11. September «bin ich aufgeregt», räumte der Unterhaltungsprofi kürzlich ein.

Die fachlichen Voraussetzungen bringt Jauch mit. Der 1956 in Münster (Westfalen) geborene Sohn eines Journalisten besuchte nach dem Abitur in Berlin die Journalistenschule in München. Danach arbeitete er einige Jahre für den Bayerischen Rundfunk. Zusammen mit Thomas Gottschalk moderierte er dort auch die kultige «B3-Radioshow». Richtig ins Fernsehen startete Jauch beim ZDF, wo er ab 1988 mehrere Jahre das «Aktuelle Sportstudio» moderierte.

Ganz groß raus kam Jauch nach seinem Wechsel zum Privatsender RTL - zunächst ab 1990 mit dem wöchentlichen Magazin «Stern TV». Seit 1999 moderiert er mit spitzbübischer Miene «Wer wird Millionär?», den Dauerbrenner und Quotenbringer von RTL. Bislang haben zehn Kandidaten die Million abgeräumt.

Jauchs Arbeit wurde mit vielen Auszeichnungen gewürdigt - etwa dem Deutschen Fernsehpreis, dem Grimme-Preis, der Goldenen Kamera und dem Bambi.

Jauch-Produktionsfirma