Duisburg (dpa) - Nach der Trauerfeier für die Opfer der Loveparade im Juli hat die Stadt Duisburg schwere Vorwürfe erhoben. In einem Brief kritisiert Stadtdirektor Peter Greulich, eine Bühne für die Veranstaltung in der MSV-Arena sei ein «nicht genehmigter Schwarzbau» gewesen. Der Leiter der Trauerfeier, Arno Eich, wies die Vorwürfe zurück. Er habe die Bühne lediglich um etwa 80 Meter verlegt, weil Starkregen und Böen bis Windstärke zehn angekündigt waren, sagte er. Die NRW-Staatskanzlei hatte die Trauerfeier organisiert.