Sanaa (dpa) - Der Jemen versinkt immer tiefer im Chaos. Heute herrschte Ausnahmezustand, nachdem Sicherheitskräfte am Abend in der Hauptstadt Sanaa 26 Demonstranten erschossen hatten. Augenzeugen berichteten, die meisten Menschen seien nicht zur Arbeit gegangen, weil Straßen gesperrt sind. Die Lage ist angespannt. Zehntausende Menschen hatten gestern wieder den Rücktritt von Präsident Ali Abdullah Salih gefordert. Scharfschützen sollen von den Dächern aus auf die Demonstranten geschossen haben.