Berlin (dpa) - Nach dem Abschneiden als drittstärkste Kraft bei der Landtagswahl hofft die Linke auf eine Regierungsbeteiligung in Mecklenburg-Vorpommern. Er schätze die Chancen dafür auf 50 zu 50 ein, sagte der Linke-Spitzenkandidat Helmut Holter, in Berlin. Die SPD habe sich zwar vor der Wahl nicht festgelegt, nun aber Gespräche angekündigt. Holter räumte ein, dass die Linke ihr Wahlziel, über 20 Prozent zu kommen, nicht erreicht habe. Bei der Landtagswahl bekam die Linke 18,4 Prozent. Damit konnte sie ihr schwaches Ergebnis von 2006 nur um 1,6 Prozent verbessern.