Mogadischu (SID) - Bei dem Selbstmordanschlag am Dienstag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu wurden auch ein Fußball-Nationalspieler und ein -Funktionär verletzt. Unter den Verwundeten befinden sich Nationalspieler Abdullahi Isse Mahmoud und der Generalsekretär des somalischen Verbandes SFF, Abdi Qani Said Arab. "Abdi Qani Said Arab ist nur leicht verletzt, und es geht ihm den Umständen entsprechend gut - gelobt sei Allah", sagte SFF-Präsident Said Mahmoud Nur. Fast 100 Menschen waren bei dem Attentat ums Leben gekommen, mehrere Dutzend wurden verletzt.

Nur wenige Stunden nach der Tat erreichte Mahmoud Nur ein Kondolenzschreiben von FIFA-Präsident Joseph. S. Blatter. "Ich möchte den Familien der Opfer dieses schrecklichen Attentats mein tiefstes Mitgefühl aussprechen", schrieb Blatter. "Unsere Gedanken sind bei diesen beiden Mitgliedern der somalischen Fußballfamilie und anderen Menschen, die bei dieser Tragödie verletzt wurden."

Die Verantwortung für den Anschlag, bei dem fast ausschließlich Studenten zu den Opfern zählten, übernahmen die Al-Shabaab-Milizen, die dem Terror-Netzwerk Al-Kaida sehr nahestehen und den Fußball in Somalia als "satanistischen Akt" verurteilen.