Jena (SID) - Die Ablösung von Trainer Heiko Weber beim Fußball-Drittligisten Carl Zeiss Jena rückt immer näher. Nach der enttäuschenden 1:2-Niederlage zu Hause gegen den SV Babelsberg hat Jenas Aufsichtsratschef Reinhardt Töpel den glücklosen Coach in aller Öffentlichkeit angezählt.

"Ich stecke hier meine ganze Kraft und Zeit in den Verein und bringe noch 300.000 Euro mit", schimpfte Töpel und sprach in dem Zusammenhang von "interessanten Leuten aus Berlin", die er für den Klub gewinnen wolle. "Die sind am Ende gegangen, ohne mir auf Wiedersehen zu sagen", berichtete der enttäuschte Aufsichtsratschef, der bereits nach der Heimniederlage gegen den Chemnitzer FC die Absetzung des Trainers gefordert hatte.

Carl-Zeiss konnte in den letzten sieben Spielen nur einmal gewinnen und steht in der Tabelle nach nur zwei Siegen aus zwölf Partien auf dem drittletzten Rang.