Bratislava (dpa) - Nach der erst im zweiten Anlauf erfolgreichen Euro-Abstimmung bleibt in der slowakischen Innenpolitik kein Stein auf dem anderen. Bis zu den vorgezogenen Neuwahlen am 10. März dürfte eine fragile Übergangsregierung ohne Parlamentsmehrheit amtieren. Im Lauf des Tages sollte Premierministerin Iveta Radicova in einem Treffen mit Parlamentspräsident Ivan Gasparovic ihren Rücktritt einreichen. Sie hatte am Dienstag eine mit dem EFSF-Votum verknüpfte Vertrauensabstimmung verloren. Gasparovic muss dann entscheiden, wen er mit der Führung einer Übergangsregierung betraut.