Catania (dpa) - Deutschlands Florettfechterinnen haben bei der WM in Catania das Mannschafts-Viertelfinale mit der 36:37-Niederlage im «Sudden Death» gegen Kanada verpasst.

Für das Tauberbischofsheimer Quartett Carolin Golubytskyi, Katja Wächter, Anja Schache und Sandra Bingenheimer ist damit die Olympia-Teilnahme in weite Ferne gerückt. In Sizilien können die Vier bestenfalls noch WM-Rang neun belegen. Dagegen zogen Deutschlands mitfavorisierte Säbelherren am Freitag mit dem 45:29 gegen Venezuela in die Runde der besten acht Teams ein.

Deutschlands Fecht-Sportdirektor Manfred Kaspar bezeichnete die Niederlage des weiblichen Florett-Quartetts als «indiskutabel» und «Katastrophe». Gordon Rapp, Präsident des Deutschen Fechter-Bundes (DFeB), wollte die Pleite des Teams von Bundestrainer Lajos Somodi nicht kommentieren.

Vor einem Jahr hatte Deutschland bei der WM in Paris den vierten Platz belegt. Katja Wächter musste bei einer Führung sieben Sekunden vor Schluss noch den Ausgleich zum 36:36 hinnehmen und kassierte in der Verlängerung dann auch den 37. Treffer der Kanadierinnen.