New York (dpa) - Der provokante US-Dokumentarfilmer Michael Moor (59) ist begeistert von der derzeitigen Protest-Bewegung «Occupy Wall Street» in den USA.

«Ich bin vor Aufregung vollkommen aus dem Häuschen, dass es eine Form von Basisbewegung ist und dass es scheinbar aus dem Nichts entstanden ist, ohne Organisation, ohne Mitgliedschaft, ohne politische Führung», sagte Moore der Film- und Entertainment-Webseite «The Wrap.com». Seine jüngste Dokumentation «Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte» (2009) hatte die Finanzkrise zum Thema. Bekannt wurde er durch die Doku «Bowling for Columbine» (2002), für die er mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, sowie «Fahrenheit 9/11», einer Kritik an der Bush-Regierung.

Interview bei «Wrap.com»