Yeongam (SID) - Nico Rosbergs Trainingsunfall hat keine weiteren Konsequenzen nach sich gezogen, dafür ist sein Mercedes-Team wegen Zuspätkommens zur Anhörung zu einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro verurteilt worden. Dabei wurden 5000 Euro für zwölf Monate auf Bewährung ausgesetzt.

Am Freitag hatte Rosberg im freien Training zum Großen Preis von Südkorea in Yeongam (Sonntag, 8.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) Rang acht belegt, musste seinen Silberpfeil nach einer Kollision mit dem Toro-Rosso-Ferrari von Jaime Alguersuari allerdings vorzeitig am Streckenrand abstellen. Rosberg war beim Anbremsen auf eine Kurve in die Seite des Spaniers gerutscht, der gerade aus der Boxengasse herausgefahren war, und hatte sich dabei den Frontflügel demoliert.

Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug nahm seinen Schützling anschließend in Schutz. "Die Boxenausfahrt hier ist problematisch - Nico hatte keine Chance, die Berührung mit dem anderen Fahrzeug zu verhindern", sagte Haug.