Bochum (dpa) - Im neuen Verfahren gegen deutsche Steuerflüchtlinge hüllt sich die ermittelnde Staatsanwaltschaft Bochum weiter in Schweigen. Medien-Berichten zufolge planen die Behörden bundesweit eine Razzia gegen Steuerflüchtlinge. Grundlage soll eine Daten-CD sein, die das Land Nordrhein-Westfalen angekauft hat, wie «Spiegel Online» und «Financial Times Deutschland» berichtet hatten. Auf dem Datenträger befänden sich Datensätze von 3000 deutschen Kunden, die ihr Geld bei einer Tochter der britischen Großbank HSBC in Luxemburg angelegt hätten.