Duisburg (dpa) - Gut 15 Monate nach der Loveparade-Katastrophe mit 21 Toten legen Duisburger Bürger heut Unterschriften zur Abwahl ihres Verwaltungschefs Adolf Sauerland (CDU) vor. Sie machen den Oberbürgermeister für die Genehmigung der Loveparade politisch verantwortlich.

55 000 gültige Stimmen sind für den Start eines Abwahlverfahrens nötig. Bei der eigentlichen Abwahl müsste dann eine Mehrheit von mindestens 92 000 wahlberechtigten Duisburgern gegen Sauerland stimmen. Es wird erwartet, dass die 55 000 Stimmen in den vergangenen Wochen zusammengekommen sind. Ob es im zweiten Schritt eine Abwahlmehrheit gibt, bezweifeln viele Duisburger.

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