Stockholm (dpa) - Der Telekom-Ausrüster Ericsson verdient weiter gut an der weltweiten Verbreitung von immer schnelleren Mobilfunknetzen. Dies teilte der schwedische Konzern am Donnerstag in Stockholm mit.

Danach stieg der Nettogewinn im dritten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum 2010 um sechs Prozent auf 3,8 Milliarden Kronen (416 Mio Euro). Beim Umsatz legte der Branchenführer um 17 Prozent auf 55,5 Milliarden Kronen zu.

Konzernchef Hans Vestberg nannte als wichtigsten Grund für das kräftige Wachstum die «weiter starke Nachfrage nach mobilem Breitband» sowie gestiegene Einnahmen aus Serviceleistungen. Die gemeinsam mit dem japanischen Partner Sony betriebene Handy-Tochter Sony Ericsson trug nach Verlusten im zweiten Quartal mit 100 Millionen Kronen zum Ertrag bei. Medien hatten zuletzt von angeblichen Verkaufsplänen für den Ericsson-Anteil an Sony berichtet.

Bilanzmitteilung