Liga-Präsident Rauball will nicht DFB-Chef werden

Frankfurt/Main (dpa) - Liga-Präsident Reinhard Rauball hat nach der Rücktrittsankündigung von Theo Zwanziger keine Ambitionen auf das Präsidentenamt beim Deutschen Fußball-Bund. Er stehe nicht zur Verfügung, erklärte Rauball am Montag vor den 36 Managern der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga in Frankfurt/Main. Als Kandidaten auf die Zwanziger-Nachfolge gelten nun noch DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach und der frühere Präsident des VfB Stuttgart, Erwin Staudt. Die Landesverbandsvorsitzenden und das DFB-Präsidium wollen am Mittwoch in Frankfurt/Main über die Zwanziger-Nachfolge beraten.

Weltfußballer 2011: Deutsche im Abseits

Berlin (dpa) - Deutschlands Star-Kicker stehen bei der Kür des Weltfußballers schon wieder im Abseits. Mesut Özil, Bastian Schweinsteiger und Thomas Müller sind nach der Vorausscheidung aus dem Rennen. Nicht so Argentiniens Lionel Messi, Weltfußballer der vergangenen beiden Jahre, Cristiano Ronaldo aus Portugal, Weltfußballer 2008 und Spaniens Welt- und Europameister Xavi Hernandez. Bei den Frauen, den Trainern und bei den Schützen des schönsten Tores schaffte es ebenfalls kein deutscher Vertreter unter die Top drei.

Topfunktionär bestätigt Havelange-Rücktritt

Berlin (dpa) - Ein hochrangiger Funktionär aus der olympischen Familie hat am Montag der Nachrichtenagentur dpa Joao Havelanges Rücktritt aus dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bestätigt. Der 95 Jahre alte Brasilianer habe in einem Brief aus gesundheitlichen Gründen um seinen Rückzug gebeten. Der ehemalige Präsident des Fußball-Weltverbandes (FIFA) kam durch diesen Schritt einem Ausschluss aus der Ringe-Organisation zuvor, die wegen Bestechungsvorwürfen gegen den IOC-Doyen ermittelte.

Klitschko geht es wieder gut - Kampf nicht möglich

Düsseldorf (dpa) - Box-Weltmeister Wladimir Klitschko geht es nach seiner Nierenoperation den Umständen entsprechend gut. Der Schwergewichtler kann aus medizinischen Gründen am kommenden Samstag in der Düsseldorfer Esprit-Arena aber nicht gegen den Franzosen Jean-Marc Mormeck in den Ring steigen. «Es wäre in seiner Situation nicht sinnvoll, eine Schwergewichts-WM zu bestreiten. Nach zwei Eingriffen innerhalb von 24 Stunden braucht jeder Mensch die Zeit zur Rekonvaleszenz», sagte Professor Peter Albers, Urologe an der Uniklinik Düsseldorf, am Montagmittag vor den Medien in Düsseldorf.

Sicherheit bei Olympia 2012 kostet doppelt so viel

London (dpa) - Die Kosten für die Sicherheit bei den Olympischen Spielen in London sind fast doppelt so hoch wie erwartet. Für Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen seien nun rund 553 Millionen Pfund (644 Millionen Euro) vorgesehen, teilte das Ministerium für Kultur, Medien und Sport am Montag in London mit. Das Gesamtbudget für London 2012 von 9,3 Milliarden Pfund soll sich dadurch aber nicht erhöhen, da in anderen Bereichen gespart werde.

Neuer Silberpfeil: Späte Jungfernfahrt

Berlin (dpa) - Der neue Silberpfeil wird erst bei den zweiten Testfahrten zur neuen Formel-1-Saison auf die Strecke gehen. Das teilte der nun in MercedesAMG Petronas umgetaufte Werksrennstall am Montag mit. «Wir glauben, dass unsere Entscheidung, das Auto ab dem zweiten Wintertest einzusetzen, den optimalen Kompromiss für unser Design- und Entwicklungsprogramm mit dem F1 W03 darstellt», erklärte Teamchef Ross Brawn. Der Wagen soll demnach am 21. Februar in Barcelona seine Jungfernfahrt absolvieren. Auftakt der Testfahrten für die Weltmeisterschaft 2012 ist allerdings schon am 7. Februar. Terminprobleme: Frauen-Bundestrainer tritt zurück

Stuttgart (dpa) - Der Basketball-Bundestrainer der Damen, Bastian Wernthaler, tritt wegen Terminproblemen von seinem Amt zurück. Die Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft 2013 lägen für ihn ungünstig, gab der Deutsche Basketball Bund (DBB) am Montag bekannt. «Das ist für mich als Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei einfach nicht machbar, da ich genau in der Zeit mein Hauptgeschäft habe und nicht acht Wochen fehlen kann», sagte Wernthaler laut Mitteilung. Auch der bisherige Co-Trainer Harald Janson gibt sein Amt auf. Er ist an der Universität Freiburg angestellt.