Berlin (dpa) - Die Delegierten des SPD-Bundesparteitags in Berlin haben heftig über die Rente gestritten. Die Parteilinke konnte sich aber nicht mit dem Versuch durchsetzen, die SPD darauf festzulegen, das Niveau der Renten dauerhaft auf den heutigen Stand festzuschreiben. Im Moment ist vorgesehen, dass die Renten bemessen am Einkommen während der Berufstätigkeit bis 2030 von 50 auf 43 Prozent sinken. Der Parteitag legte sich darauf fest, zu dem Thema die Vorschläge einer SPD-Kommission abzuwarten, die im nächsten Frühjahr auf dem Tisch liegen sollen.