Motorsport Dakar-Dritter Zitzewitz: «Fast wie ein Sieg»

Lima (dpa) - Nach dem dritten Platz im privat eingesetzten Toyota hofft Dirk von Zitzewitz auf Unterstützung aus Japan für den Angriff auf den ersten Rang bei der Rallye Dakar im kommenden Jahr.

«Wenn wir den Support von der Mutterfirma bekommen, dann haben wir gute Chancen, dieses Rennen zu gewinnen. Dann würden wir 2013 voll auf Angriff fahren», sagte von Zitzewitz der Nachrichtenagentur dpa.

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Am 15. Januar bejubelten der Karlshofer und sein südafrikanischer Fahrer Giniel de Villiers im Ziel der 33. Auflage der Rallye in Lima ihren Podestplatz. «Es war ein saugeiles Gefühl», erzählte von Zitzewitz, der es mit Villiers zum dritten Mal unter die ersten Drei seit dem Umzug der Dakar von Afrika nach Südamerika geschafft hatte. 2009 hatte das Duo das Debüt in Argentinien und Chile gewonnen, vor einem Jahr kamen sie auf den zweiten Platz. Beide Male fuhren sie für das VW-Werksteam in einem Race Touareg.

«Der Sieg von 2009 ist natürlich so schnell nicht zu toppen. Aber der Erfolg diesmal, 2012, der dritte Platz mit Toyota kommt direkt danach», sagte von Zitzewitz: «Es ist fast wie ein Sieg, kann man sagen. Denn mit einem Privatteam so weit nach vorne zu kommen und aufs Podium ist super schwierig und eigentlich fast unmöglich.»

Den Sieg hatte sich Stéphane Peterhansel vor seinem Teamkollegen Joan Roma geholt. Der Gewinner aus Frankreich feierte damit seinen zehnten Dakar-Triumph - vier Mal mit dem Auto, zuvor sechs Mal mit dem Motorrad. Peterhansel und der Spanier Roma fuhren in einem Mini des hessischen X-raid-Teams, das insgesamt acht Wagen am Start hatte.

Homepage Zitzewitz

 
  • Quelle dpa
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